Was die Google-Trends über unser Handballverständnis verraten

Wenn Google seine jährlichen Suchtrends veröffentlicht, ist das wie ein digitales Stimmungsbarometer. Was hat die Menschen wirklich bewegt? 2025 hat die Antwort zumindest im Sport überrascht: Die Handball-WM landete auf Platz 2 der meistgesuchten Begriffe in Deutschland – direkt hinter der Bundestagswahl. Vor der Fußball-EM der Frauen. Vor der Klub-WM. Und weit vor der Basketball-EM, die es nicht einmal in die Liste geschafft hat.

Die Wucht der Januar-Turniere

Was auf den ersten Blick kurios wirkt, offenbart bei genauerem Hinsehen ein wiederkehrendes Muster: Große Turniere zum Jahresstart funktionieren. Jedes Jahr. Trotz Terminstress, Verletzungsgefahr und eng getakteter Spielpläne zieht die Handball-WM Millionen vor die Bildschirme – und vor die Suchmaschinen.

Das zeigt: Wer sich fragt, ob Handball „noch zieht“, sollte mal bei Google nachsehen. Die Antwort ist eindeutig.

Handball – unterschätzt und untervermarktet

Der Erfolg in den Suchanfragen ist mehr als ein Ausreißer. Er ist ein Beleg dafür, dass das Potenzial des Sports noch lange nicht ausgeschöpft ist. Handball muss sich nicht kleiner machen, als es ist. Was fehlt, ist keine Reichweite – sondern Gesichter.

Sport braucht Protagonisten

Ein Blick auf die meistgesuchten Sportler:innen 2025 zeigt ein anderes Bild: Sechsmal Fußball, zweimal Kampfsport, einmal Radsport.

Und ganz oben: Dennis Schröder.
Der Basketballer hat es geschafft, Aufmerksamkeit weit über die eigene Sportart hinaus zu ziehen.

Er ist der Beweis, dass es funktionieren kann – auch ohne Fußball. Aber es braucht Persönlichkeiten. Charaktere mit Haltung, Wiedererkennungswert und Medienpräsenz. Gerade in Mannschaftssportarten abseits des Fußballs ist das die große Leerstelle.

Was wir aus den Suchtrends lernen können

  • 1
    Sport hat weiterhin echtes Lagerfeuer-Potenzial – wenn das Ereignis groß genug ist.
  • 2
    Handball ist kein Nischensport. Er ist nur nicht optimal erzählt.
  • 3
    Ohne starke Gesichter bleibt selbst der größte Event ein Strohfeuer.

Die Zahlen lügen nicht: Aufmerksamkeit ist da. Jetzt braucht es Mut zur Profilierung.

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