Wie die NFL junge Zielgruppen gewinnt – mit einem Spiel auf TOGGO

Während viele Sportarten angestrengt darüber diskutieren, wie sie jünger werden können, liefert die NFL eine einfache, fast schon geniale Antwort: Sie zeigt ein Spiel auf TOGGO – einem Kindersender.

Aber nicht einfach nur kindgerecht aufbereitet. Sondern von Kindern erzählt.

Mehrere Nachwuchsreporter*innen kommentieren das NFL-Spiel in Berlin, stehen am Spielfeldrand, führen Interviews – und erzählen Football so, wie sie ihn selbst erleben. Ohne Werbung, ohne Floskeln, aber mit Begeisterung und einem Blickwinkel, den kein erwachsener Kommentator abbilden kann.

Zwei Spiele, zwei Welten – eine Bühne

Parallel zur TOGGO-Übertragung läuft das gleiche Spiel bei RTL. Dort mit dem gewohnten Setup für erwachsene Zuschauer*innen. Hier zeigt sich die ganze Kraft des Konzepts: Gleicher Inhalt, komplett unterschiedliche Erzählweise.

Was wie ein mediales Experiment klingt, ist in Wirklichkeit ein strategischer Schritt. Denn es geht nicht nur darum, Kinder als Zielgruppe zu erreichen. Es geht darum, ihnen einen Platz im Spiel zu geben. Als Akteure. Als Erzähler. Als Teil der Sportkultur.

Was andere Ligen von der NFL lernen können

Während im Handball (und vielen anderen Sportarten) noch darüber gesprochen wird, wie man jüngere Zielgruppen anspricht, macht die NFL einfach. Sie traut sich, bekannte Formate aufzubrechen. Sie wechselt Plattformen, Stimmen und Perspektiven.

In den USA ist das längst etabliert: NFL-Games laufen auf Nickelodeon, inklusive Slime-Effekte und SpongeBob. Klingt erstmal albern? Ist es vielleicht auch – aber vor allem ist es wirkungsvoll.

Denn junge Zielgruppen feiern Football nicht nur wegen des Spiels. Sondern weil es inszeniert, erzählt und erlebbar gemacht wird. Auf Augenhöhe.

Ein Impuls für andere Sportarten

Diese kindgerechte Übertragung ist kein Gimmick. Sie ist ein Format, das ernst genommen werden sollte – und das zeigt, wie viel Potenzial in echter Zielgruppenorientierung steckt.

Statt sich immer wieder zu fragen, wie man „jünger“ wird, könnten Sportarten anfangen, anders zu erzählen.

Mehr Twitch. Neue Stimmen. Und ja – auch mal Kinder ans Mikro lassen.

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