Wenn ein Dorfverein zeigt, wie es richtig geht
Trikotpräsentationen im Handball? Meist ein leidiges Thema. Selbst Bundesligisten bekommen es kaum hin, ihre neuen Outfits halbwegs professionell in Szene zu setzen. Oft fehlen Bilder, geschweige denn kreative Videos. Man fragt sich: Ist das wirklich so schwer?
Doch dann scrollt man durch Instagram – und bleibt hängen. Vorschaubild, das wirkt. Ton an, und plötzlich ist da Gänsehaut. Kein Bundesliga-Club. Kein großer Name. Sondern: Der Hagener SV. Ein Verein aus einem 10.000-Einwohner-Ort zwischen Bremen und Bremerhaven. Und das vielleicht beste Trikotvideo des Jahres.
Was der Hagener SV besser macht als viele Proficlubs
Das Video wirkt durchdacht. Klar in der Bildsprache. Spielerinnen und Spieler, Nachwuchstalente, Sponsoren – alle bekommen ihren Auftritt. Das Ganze in einer Qualität, die viele Erstligisten alt aussehen lässt. Keine plumpen Posen, keine langweiligen Studioaufnahmen.
Besonders beeindruckend: Die Einbindung der Jugend. Nicht als Alibi, sondern als integraler Teil der Vereins-DNA. Man spürt: Hier ist etwas gewachsen. Hier will jemand mehr als nur Handball spielen. Hier geht es um Gemeinschaft und Stolz.
Hinter den Kulissen: Leidenschaft statt Etat
Ich habe mit Henrik Puvogel gesprochen, dem Abteilungsleiter des Hagener SV. Was sofort klar wird: Das ist kein Zufall. Da steckt Identifikation dahinter. Und jede Menge ehrenamtliches Herzblut.
Natürlich kann ein Dorfverein keine Agentur für zehntausende Euro beauftragen. Muss er auch nicht. Was der Hagener SV zeigt: Gute Kommunikation ist keine Frage des Budgets, sondern der Haltung. Wer etwas zu erzählen hat, findet auch Wege, es sichtbar zu machen.
Warum das Schule machen sollte
Diese Trikotpräsentation ist mehr als ein gelungenes Video. Sie ist ein Beispiel für moderne Vereinskommunikation. Für Storytelling mit Substanz. Für das, was Sportvereine sein könnten, wenn sie sich trauen, neue Wege zu gehen.
Vielleicht ist genau das die größte Leistung des Hagener SV: nicht das Video an sich, sondern das Signal, das es sendet. Nämlich: Es geht besser. Auch ohne großes Geld. Auch ohne großen Namen. Sondern mit Mut, Haltung und Herzblut.
Ich bin jedenfalls begeistert. Und gespannt, welche Geschichte der Hagener SV noch schreibt.
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