Bronze bei der U21-WM. Frankreich geschlagen. Schweden im kleinen Finale besiegt.
Was auf den Färöer-Inseln gerade im Handball passiert, ist mehr als eine schöne Underdog-Story. Es ist ein Weckruf für den internationalen Handball.
54.000 Einwohner. 3.100 aktive Handballer. Und eine Spielidee, die funktioniert.
Die Färöer haben keine 60.000 Einwohner. Trotzdem hat ihr U21-Team gerade WM-Bronze geholt. Nicht irgendwie, sondern durch Siege gegen Schwergewichte wie Frankreich und Slowenien. Und das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis eines Systems, das konsequent auf Kreativität, Offenheit und Spielspaß setzt.
Der Plan dahinter ist klar:
Talente, die herausragen – und die Grenzen des Systems zeigen
Das Ergebnis sind Spieler wie Elias Ellefsen á Skipagøtu (THW Kiel) oder sein Cousin Oli Mittun (wechselt zu GOG), der als aktuell bester Nachwuchsspieler der Welt gilt.
Doch auch hier zeigt sich: Was im freien, kreativen System funktioniert, passt nicht automatisch in das enge Taktikkorsett mancher Topklubs. Skipagøtu tut sich in Kiel schwer – vielleicht, weil er (noch) nicht in das System passt, das wenig Raum für Improvisation lässt.
Deutschland: Das Hallentor bleibt oft verschlossen
Und in Deutschland? Da trainieren Kinder 90 Minuten auf einer halben Hallenfläche. Kreatives Spiel? Fehlanzeige. Hallen sind am Wochenende zu, weil der Hausmeister frei hat. Andreas Michelmann, Präsident des DHB, sagte Anfang des Jahres zurecht:
„Unsere Sporthallen sollen Orte für Leistung und soziale Begegnung sein. Speziell für den Handball brauchen wir offene Hallentüren statt Streit um Schlüsselgewalt.“
Und in Deutschland? Da trainieren Kinder 90 Minuten auf einer halben Hallenfläche. Kreatives Spiel? Fehlanzeige. Hallen sind am Wochenende zu, weil der Hausmeister frei hat. Andreas Michelmann, Präsident des DHB, sagte Anfang des Jahres zurecht:
Mut, Strategie, Ideen statt Masse
Was die Färöer vormachen, könnte zum Vorbild für andere werden. Auch Länder wie die Niederlande oder Italien zeigen, dass man nicht die größte Breite braucht, sondern einen klaren Plan. Weniger Taktik, mehr Spiel. Weniger Verwaltung, mehr Raum.
Die entscheidende Frage lautet also:
Was wäre möglich, wenn wir in größeren Handballnationen konsequent mehr Raum für Entwicklung, Kreativität und Begeisterung schaffen würden?
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